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Wie führt man eine äquivalente Partitionierung ohne Verwendung von Grenzwerten durch?

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Antwort von AI

Die Einteilung in Äquivalenzklassen ohne Verwendung von Grenzwerten besteht darin, Eingabemengen zu definieren, die voraussichtlich vom System auf die gleiche Weise verarbeitet werden. Anstatt sich auf die Grenzen des Bereichs zu konzentrieren, werden typische Vertreter jeder Klasse bestimmt.

Der Algorithmus ist wie folgt:

  1. Anforderungen analysieren: Funktionalität verstehen und bestimmen, welche Eingabedaten das Verhalten des Systems beeinflussen.
  2. Klassen identifizieren: Eingabedaten in Gruppen aufteilen, die ähnliche Situationen oder Verarbeitungskonditionen darstellen. Die Daten in jeder Klasse sollten sich identisch verhalten.
  3. Vertreter auswählen: Für jede Klasse einen oder mehrere typische Vertreter auswählen, ohne sich auf Grenzwerte zu konzentrieren.
  4. Testfälle erstellen: Die ausgewählten Vertreter verwenden, um Testfälle zu erstellen.

Beispiel: Eine Funktion, die eine Zahl von 1 bis 100 akzeptiert.

Anstelle der Grenzen (1, 100) können Klassen definiert werden:

  • Zahlen im Bereich (1, 100): z.B. 5, 50, 95.
  • Zahlen außerhalb des Bereichs (< 1): z.B. -10, 0.
  • Zahlen außerhalb des Bereichs (> 100): z.B. 110, 200.

Für jede Klasse wird ein Vertreter ausgewählt, z.B.:

  • Klasse "Zahlen im Bereich": 50
  • Klasse "Zahlen außerhalb des Bereichs (< 1)": 0
  • Klasse "Zahlen außerhalb des Bereichs (> 100)": 150

Auf diese Weise werden Testfälle diese Vertreter enthalten, ohne sich explizit auf die Grenzwerte 1 und 100 zu konzentrieren.