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Wie klassifiziert man Bugs für den Entwickler?

sobes.tech KI

Antwort von AI

Die Klassifizierung von Fehlern hilft Entwicklern, das Problem schnell zu verstehen und die Priorität der Behebung zu bestimmen. Die Hauptkriterien der Klassifizierung:

  • Schweregrad (Severity): Einfluss des Fehlers auf die Funktionalität der Anwendung.
    • Blocker: Die Anwendung ist vollständig funktionsunfähig oder eine Schlüssel-Funktion ist nicht verfügbar, es gibt keine Umgehung.
    • Kritisch: Schwerwiegende Verletzung der Funktionalität, die eine bedeutende Anzahl von Nutzern oder wichtige Geschäftsprozesse betrifft. Teilweise Umgehungen oder temporäre Lösungen sind möglich.
    • Haupt: Bedeutende Verletzung der Funktionalität oder Usability, aber kein vollständiger Blocker.
    • Neben: Geringfügige Verletzung der Funktionalität, kosmetische Fehler, Rechtschreibfehler. Beeinträchtigt die Funktionalität der Anwendung nicht wesentlich.
    • Trivial: Kleine Fehler, die kaum die Nutzung durch den Benutzer beeinträchtigen, können als letztes behoben werden.
  • Priorität (Priority): Dringlichkeit der Fehlerbehebung. Wird gemeinsam von QA und Product Owner/Team Lead festgelegt.
    • Höchste: Erfordert sofortige Behebung, blockiert die Veröffentlichung der Version oder beeinflusst kritisch wichtige Nutzer.
    • Hoch: Muss in Kürze behoben werden, betrifft wichtige Nutzungsszenarien.
    • Mittel: Sollte vor der nächsten Version behoben werden.
    • Niedrig: Kann in späteren Versionen behoben werden, ist nicht kritisch.
  • Typ (Type): Kategorie des Fehlers.
    • Funktional: Fehler im Funktionieren der Funktion.
    • UI/UX: Probleme mit dem Aussehen oder der Benutzerfreundlichkeit.
    • Performance: Leistungsprobleme (Ladegeschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit).
    • Sicherheit: Sicherheitslücken.
    • Kompatibilität: Fehler im Zusammenhang mit der Arbeit auf verschiedenen Geräten, Browsern, Betriebssystemen.
    • Integration: Probleme bei der Interaktion zwischen Modulen oder Systemen.
    • Usability: Schwierigkeiten bei der Nutzung der Schnittstelle oder bei der Ausführung von Aufgaben.
  • Status: Aktueller Zustand des Fehlers im Lebenszyklus.
    • Neu: Gerade erstellt.
    • Offen: Akzeptiert zur Bearbeitung.
    • In Bearbeitung: Wird bearbeitet.
    • Behoben: Vom Entwickler behoben.
    • Wartet auf Retest: Wartet auf Retest durch QA.
    • Reopen: Hat den Retest nicht bestanden, erneut an den Entwickler zugewiesen.
    • Geschlossen: Hat den Retest erfolgreich bestanden.
    • Abgelehnt / Nicht reproduzierbar: Der Fehler ist nicht reproduzierbar oder kein Fehler.
    • Verschoben: Die Behebung wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Bei der Bereitstellung von Informationen ist es auch wichtig, eine klare Beschreibung der Reproduktionsschritte, das aktuelle und erwartete Ergebnis, die Build/Umgebungs-Version und die Logs anzugeben.