Was bedeutet die Benennung im RPC-Stil? In unserem Fall gRPC und REST — worin unterscheiden sie sich?
sobes.tech KI
Antwort von AI
Die Benennung im RPC-Stil (Remote Procedure Call) bedeutet, dass die API auf den Aufruf von Verfahren oder Methoden ausgerichtet ist, anstatt mit Ressourcen zu arbeiten. In diesem Stil werden Methoden in der Regel als Aktionen benannt, z.B.: CreateUser, GetOrder, UpdateProfile.
gRPC ist ein Framework zur Implementierung von RPC unter Verwendung des HTTP/2-Protokolls und Serialisierungsprotokollen (protobuf). Es ist streng auf den Aufruf von Methoden mit klar definierten Eingabe- und Ausgabemeldungen ausgerichtet.
REST ist ein architektonischer Stil, der auf die Arbeit mit Ressourcen über standardmäßige HTTP-Methoden (GET, POST, PUT, DELETE) ausgerichtet ist. Die Benennung im REST spiegelt in der Regel die Ressourcen wider, z.B.: /users, /orders/123.
Hauptunterschiede:
- Benennung: RPC — Aktionen (Verben), REST — Ressourcen (Substantive).
- Protokoll: gRPC verwendet HTTP/2 und protobuf, REST — HTTP/1.1 oder HTTP/2 mit JSON.
- Struktur: gRPC ist streng typisiert, REST ist flexibler.
Beispiel für eine gRPC-Methode:
rpc GetUser(GetUserRequest) returns (User);
Beispiel für eine REST-Anfrage:
GET /users/{id}
Daher ist gRPC eine Implementierung von RPC mit modernen Technologien, während REST einen anderen Ansatz darstellt, der auf Ressourcen und standardmäßigen HTTP-Methoden basiert.