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In welchen Fällen sind Systemaufrufe schneller: in PostgreSQL-Prozessen oder in Goroutinen innerhalb der Anwendung?

sobes.tech KI

Antwort von AI

Systemaufrufe (syscalls) werden selbst im Kernel des Betriebssystems ausgeführt und haben ungefähr die gleichen Kosten, unabhängig vom Kontext, aus dem sie aufgerufen werden. Unterschiede in der Leistung können jedoch aufgrund der Architektur der Anwendung auftreten.

  • In PostgreSQL wird jede Client-Anfrage in einem eigenen Prozess verarbeitet. Der Systemaufruf aus einem PostgreSQL-Prozess ist ein direkter Übergang in den Kernel.
  • In Go sind Goroutines leichte Threads, die innerhalb eines oder mehrerer System-Threads geplant werden. Der Systemaufruf aus einer Goroutine erfolgt in Wirklichkeit aus dem System-Thread, auf dem sie ausgeführt wird.

Die Geschwindigkeit des Systemaufrufs hängt davon ab, wie schnell die Anwendung zwischen Kontexten wechseln und Threads verwalten kann.

Fazit:

  • Systemaufrufe aus PostgreSQL-Prozessen haben in der Regel keinen zusätzlichen Overhead im Zusammenhang mit dem Scheduler, da der Prozess einen separaten Kontext darstellt.
  • In Go können Goroutines schneller zwischen Aufgaben wechseln, aber der Systemaufruf wird immer noch in einem System-Thread ausgeführt.

Daher sind Systemaufrufe aus PostgreSQL-Prozessen und aus Goroutines in Go in etwa vergleichbar in Bezug auf die Geschwindigkeit. In Go kann man jedoch effizienter eine große Anzahl paralleler Operationen verwalten, ohne viele Prozesse zu erstellen, was einen Vorteil bei der Skalierbarkeit bietet, aber nicht bei der Geschwindigkeit einzelner Systemaufrufe.